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Boudoir Shooting – deine persönliche Erfahrung für mehr Selbstbewusstsein

Boudoir Shooting

– warum du die Leute, die dir Unterwäsche Fotos madig reden wollen, aus deinem Leben verbannen solltest.
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(Hypothetische Unterhaltung, die jede Frau mit freizügigen Bildern auf ihrem Instagram Account schon mal erlebt hat):

„Aber sag mal, wieso hast du denn so viele halbnackte Bilder auf deinem Instagram Account?“

„Leute, die Antwort fällt ganz knapp (Wortwitz – haha) aus: Weil ich es will. Weil ich mich wohlfühle, und das zeigen möchte. Ich zeige hier keine verbotenen Dinge, und vor allem keine unauthentischen, fake Dinge, die andere dazu verleiten könnten, an sich selbst zu zweifeln. Ich zeige eine Frau, die durch viele Selbstzweifel und viele harte und auch schöne Momente gegangen ist, um an diesen Moment zu gelangen. Und ja, vielleicht gehört neben persönlicher Weiterentwicklung in meinem Fall auch physische Weiterentwicklung (Sport) dazu, oder vielleicht auch nicht. Das macht keinen Unterschied in der Sache an sich.“

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Sein Selbstbewusstsein muss man sich wieder erkämpfen.

Ja, das ist schon ein bisschen seltsam – aber seien wir mal ehrlich: wer ist als Kind mit Selbstzweifeln geboren? Ich lehne mich mal ganz weit aus dem Fenster und sage NIEMAND. Alles ist cool, man rennt auf den Spielplätzen der Welt herum so schnell man kann, die Haare zerzaust, Sand im Gesicht und ist der Held, weil man die größte Sandburg gebaut hat. Dann auf einmal werden Dinge wie lange Haare, große Brüste, kleine Taille und ein durchtrainierter Po wichtig. Perfekte Haut wird das neue „Ziel“ und Zellulite ist der größte Feind. Diese Selbstzweifel kommen mit den Jahren, mit dem ersten „Ich-Gefühl“. Eltern, Freunde, Lehrer – das Umfeld trägt einen großen Teil dazu bei. Heutzutage zählen wir auch Social Media zu deinem Umfeld, schließlich verbringst du sicher eine große Menge Zeit auf Instagram und co.

Hast du schon das Tool auf Instagram gesehen, das deine tägliche Nutzungszeit misst? Schätze dich mal selbst ein und schau mal nach. Total spannend, vor Augen geführt zu bekommen, wie viel Zeit seines Tages man dort aufopfert.

Boudoir Shootings sind ein Weg, dein Selbstbewusstsein zu stärken. Es ist ein Erlebnis, eine Sache, die du für dich tust, wie etwa zum Frisör oder zur Kosmetikerin zu gehen. Du gönnst dir etwas und erhältst einen Blick von außen auf dich als Person. Der Fotograf sieht dich in einem ganz anderen, viel distanzierteren Licht, als du selbst. Er interpretiert dich so, wie es jeden Tag andere Menschen im Alltag tun. (Btw, das ist in 99% der Fälle viel positiver, als unser eigenes Bild von uns). Er sieht die Sandburgenbauerin in dir, die Frau mit dem Mut, ihre Träume anzugehen und der Unnachgiebigkeit, sie zu erreichen – oder deine zarte Introvertiertheit, die dich geheimnisvoll wirken lässt. Das Ergebnis – die Bilder – sind oft nur die Kirsche auf dem Kuchen, eure handfesten Erinnerungen. Das wahre Erlebnis passiert beim Shooting selbst. Dazu an anderer Stelle mal mehr. Das ist powerful stuff!

Wenn Selbstzweifel durch das Umfeld entstehen, müsste doch auch das Selbstbewusstsein in gewisser Weise dadurch zu steuern sein…

Du bist der Durchschnitt der 5 Menschen, mit denen du die meiste Zeit verbringst.

Ui ui ui. Das ist einer der lehrreichsten Sätze, den ich je gehört habe. Schau dich mal im Spiegel an. Nein, jetzt mal ehrlich. Tu es mal. Jetzt gleich. Geh mal hin, und tut es. Und frage dich: mit wem verbringe ich die meiste Zeit? Wer sind meine „Big 5“? Wofür stehen diese Leute? Siehst du zu jedem einzelnen in einer bestimmten Hinsicht auf? Jetzt kommt die harte Wahrheit: Wenn die Antwort bei jemandem „nein“ lautet, solltest du ihn aus deinem alltäglichen Leben verbannen. Wenn du das Gefühl hast, dass die Person dich und deinen Weg nicht unterstützt oder dich zurückhält, dann gehört sie nicht in dein Leben. Wieso auch? Sich selbst extra Steine in den Weg legen hört sich irgendwie nicht nach einer cleveren Idee an.

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Du schuldest niemandem etwas.

Schnell gesagt und nicht verstanden. Lass den Satz Einzug in deinen Kopf finden und verinnerliche ihn. Er ist gar nicht negativ gemeint. Es ist nichts daran verwerflich, wenn Menschen, die einmal für eine Zeit in deinem Leben waren, dort nun keinen Platz mehr haben. Wir alle wachsen, manchmal in verschiedene Richtungen. Und das ist doch auch irgendwie großartig, weil so jeder seine Stärken und Interessen und damit sein Potential völlig ausleben kann. So werden wir unser „bestes Ich“. Wenn jemand dir deine physische Fitness nicht gönnt, oder nicht versteht, warum du mit deinen vermeintlich „zu breiten Oberschenkeln“ (was zur Hölle das auch immer heißen mag…) ein paar schöne Fotos machen lässt, dann solltest du diese Person nicht in deine Top 5 lassen.

Wenn man in seiner Sache wachsen möchte, dann tut man es am ehesten durch sein Umfeld. Und dazu gehört, dass dein Umfeld tolerant und offen ist, deine „innere Sprache“ spricht und deine Vorhaben unterstützt. Das sind die Leute, die dir am Wegrand zujubeln, wenn du deinen ersten Marathon läufst; die, die dir gerne ehrliches Feedback zu deiner neuen Idee geben und die, die deine Boudoir Fotos feiern, weil sie eine starke Person mit Charakter in den Bildern sehen – ganz gleich ob sie selbst genau so handeln würden. Die Leute, die auf deiner Boho Hochzeit abrocken, und selbst ein komplettes Prinzessinnenkonzept fahren. Diese Personen sehen dich für dich, mit deinen persönlichen Stärken – sie sehen dein Potential und verstehen, dass sie selbst ganz anders sein können und das eine Stärke ist. Und das ist super wichtig.

Wir sind nicht hier, um einfach zu existieren.

Wir leben und machen das verdammt noch mal Beste draus. Gib dir und den anderen die Chance, das zu tun und lasse sie, wenn nötig, weiterziehen. Keine Reue – Stolz. Ein Boudoirshooting machst du nicht für irgendwen anders, sondern dich selbst. Dir steht offen, es mit anderen zu teilen. Es bleibt aber immer „deins“. Wenn jemand dich fragt, wieso du so ein Shooting machst und deine Antwort „weil ich es möchte“ nicht ausreicht, dann ganz ehrlich: see you later! Sei offen und empathisch, aber nicht naiv und lass dich niemals klein reden. Solange du in deinem Handeln niemandem schadest, hast du alles Recht der Welt es zu tun. Such dir Leute, die das auch so sehen und goddamn do it!

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Ihr könnt im Beitrag die folgenden Nadelspitze Produkte entdecken:

Credits

Die wunderbaren Bilder wurden uns von Ingo Heinig Photography aus Köln zur Verfügung gestellt.

Das Styling der Models stammt von Alina Künster.

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